Politik

Weltpolitik:

China ist inzwischen die weltweit einflussreichste Supermacht in den Sektoren Wirtschaft, Bildung und Bevölkerung. Studenten und Hochschulabsolventen aus dem Land der Mitte sind heißbegehrt. Jedoch bildet sich in Europa mittlerweile eine Art Gegenoffensive. So werden aufgeweckte Jugendliche in der EU, welche sich wider Erwarten vieler Experten bis zum Jahre 2030 gehalten hat, mithilfe von Fördergeldern und anderen Maßnahmen dazu gebracht weiter zu studieren.

Wirtschaft:

Die Aussichten für ehemalige Entwicklungsländer werden immer besser. Durch etwaige Maßnahmen wie Handelsreformen oder die Bekämpfung der oft vorherrschenden Korruption ist es der UNO gelungen, in vielen Ländern wie Nigeria(2024), Äthiopien(2029) und Bolivien(2017) ein stabiles System auf die Beine zu stellen. Ihre Bodenschätze haben sie reich gemacht. Jedoch ist es für die Erdölnationen wie Saudi-Arabien dank der Ölkrise weit schwerer geworden an Geld zu kommen. Die VAE haben den Zug erkannt und sind aufgesprungen, mittlerweile reichen die Einnahmen aus dem Luxusgewerbe aus, um den Lebensstandard des Landes zu erhalten. Die Verlierer sind unter anderem Iran und Sudan.

Konflikte:

Im Jahre 2030 werden die ersten Cyber-Kriege geführt. Extra vom Staat engagierte Hacker legen Seiten lahm, betreiben Spionage und zerstören die Internetlandschaften der Länder. Die USA und China stehen in dieser Hinsicht auf Kriegsfuß. Immer öfter werden missglückte Versuche von Wirtschaftsspionage in der Regierung bekannt. Experten befürchten, dass es schon bald in einen echten Konflikt ausarten könnte. Der Nordirlandkonflikt geht in eine neue Runde. Die IRA ist wieder besonders aktiv seit dem Oktober-Anschlag 2025.

Religion:

Hinduismus liegt im Trend. Vor allem in Asien konvertieren immer mehr Menschen zum Hinduismus sowie ähnlichen Religionen. Das Christentum verliert seine Anhänger, früher noch die größte Weltreligion, ist es heute nur noch die drittgrößte, gleich hinter Hinduismus und Islam. Das Judentum ist mittlerweile nichtmehr Weltreligion, stattdessen wurde es von der UNESCO als „Kulturreligion“ deklariert. Damit genießt es eine Sonderstellung, welcher jedoch sowohl von Experten als auch Laien angefochten wird. Viele meinen, es sei einfach unangebracht, eine Religion auf diese Weise zu bevorzugen, egal wie viele Weltkulturerbe durch sie entstanden sind oder mit ihr zu tun haben.

Innenpolitik ( Deutschland):

Im Jahre 2030 ist Bundesrepublik Deutschland immer noch eine Demokratie, aber das System hat sich leicht verändert. Zum Beispiel lässt sich der Bundeskanzler nicht nur durch ein Misstrauensvotum, sondern auch unter gewissen Umständen durch einen Volksentscheid mit einer Mehrheit von 70 % bei einem Wähleranteil von 85 % abwählen. Das Bankenwesen hat sich auch geändert seit der letzten großen Finanzkrise 2027. Um gegenseitiges Misstrauen abzuwenden, wurde mehr Transparenz gefordert und umgesetzt.

Außenpolitik (Deutschland) :

Deutschland beherbergt mehr als 10 Millionen Immigranten. Doch inzwischen sind Rassismus und Neonationalsozialismus sehr zurückgegangen. Immer mehr Menschen beginnen zu verstehen, dass Immigranten nicht von sich gestoßen, sondern in die Gesellschaft integriert werden sollen.

Wirtschaft (Deutschland):

Deutschland befindet sich gerade auf einem wirtschaftlichen Hoch, ausgelöst durch die fortschrittliche Automobilindustrie und die Arbeit im quartären Sektor, trotz dem steigenden Bruttoinlandsprodukt, befindet sich der primäre Sektor weiträumig in einer Depression . Doch die Arbeitslosenquote ist alles in allem weit geringer als im Jahre 2012, was daran liegt, dass sich im Informationssektor viele neue Berufe herausgebildet haben.